Wie kann ich mein Kind in TikTok schützen?

TikTok beinhaltet vielmehr als komplizierte Tanzvideos, die sich Kinder mit großer Begeisterung anschauen und auf dem Schulhof nachtanzen. Das wissen mittlerweile auch die Erwachsenen oder zumindest Eltern, deren Kinder sich für TikTok interessieren. Die App ist Videoplattform und soziales Netzwerk in einem. Kinder schauen nicht nur gerne Comedy-, Kunststücke-, Prank- oder Trickvideos an, sondern nehmen auch selbst an den aktuellen Trends teil und laden ihre eigenen Videos hoch.

In diesem Video, das wir für klicksafe erstellt haben, erklären Jugendliche die App und es erfolgt eine medienpädagogische Einschätzung der App:

Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre

In einem Bereich hat sich jedoch erst vor Kurzem einiges getan: TikTok hat in Sachen Jugendschutz nachgebessert. Mit einigen Einstellungen können Eltern sicher gehen, dass ihre Kinder nicht von Fremden kontaktiert werden und weniger unangemessene Inhalte sehen können. 

Es lohnt sich auf zwei Dinge besonders zu achten:

  1. Es sollte bei der Anmeldung das richtige Alter angegeben werden. Bestimmte Funktionen schaltet TikTok erst ab einem bestimmten Alter frei.
  2. Eltern können mit dem „Begleiteten Modus“ ihre Kinder schützen und dort einige Einstellungen vornehmen, die vom Kind nicht umgangen werden können.

Eine ausführliche Anleitung, wie man TikTok kindersicher einstellen kann, haben wir für medien-kindersicher.de erstellt. Dort gibt es auch mehr Informationen zu den aktuellen Einschränkungen je nach A lter des Kindes. 

Keine Änderungen verpassen

Wenn Sie immer auf dem aktuellen Stand bleiben möchten, können Sie Medien-kindersicher auch auf Instagram und Facebook folgen oder auf der Webseite den Assistenten nutzen, der sie via E-Mail über Veränderungen bei den von Ihren Kindern genutzten Geräten und Diensten informiert.

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Nora Bünger

Nora Bünger

Nora Bünger ist studierte Medienpädagogin und arbeitet mit Jugendlichen, Eltern und Lehrkräften gleichermaßen zusammen. Als Schülerreferentin sensibilisiert sie Jugendliche im Umgang mit persönlichen Daten und schult deren Medien- und Informationskompetenz. Die mehrfach ausgezeichnete Filmemacherin steht auch für Fragen der aktiven Medienarbeit zur Verfügung – ein Thema, welches auch einen Schwerpunkt ihres Studiums „Kultur- und Medienbildung“ darstellte.

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